Starterkit für 29 €
Die Max Doser GmbH & Co. KG aus Füssen beschäftigt rund 50 Mitarbeiter in 19 Montageteams. Rund 700 Werkzeuge, Maschinen und Messgeräte sind ständig zwischen Lager, Fahrzeugen und Baustellen unterwegs.
Bei der Max Doser GmbH & Co. KG waren die rund 700 Werkzeuge, Maschinen und Messgeräte auf das Hauptlager, 19 Servicefahrzeuge und wechselnde Baustellen verteilt. Eine zentrale Übersicht gab es nicht. Im Lager hing eine Austrageliste, die zuletzt vor mehreren Monaten gepflegt worden war. Wer eine Pressmaschine, ein Leckortungsgerät oder eine Kernbohrmaschine brauchte, fragte den Lagerverantwortlichen – oder rief der Reihe nach die Kollegen an.
Rückgaben wurden nicht dokumentiert. Geräte wanderten direkt von Fahrzeug zu Fahrzeug, ohne dass es jemand festhielt. Die Verantwortlichkeiten waren unklar: Fehlte ein Gerät, konnte niemand sagen, wer es zuletzt hatte. Teure Spezialmaschinen wurden deshalb teilweise doppelt angeschafft, weil das vorhandene Gerät nicht auffindbar war.
Auch die Prüftermine liefen nebenher: Wartungen und Prüfungen nach DGUV V3 standen in einer separaten Tabelle, die nur eine Person im Büro pflegte. Fiel diese Person aus, wusste niemand, welche Geräte als Nächstes fällig waren.
Besonders problematisch waren Pressmaschinen und Messgeräte. Wenn morgens ein Monteur eine Maschine benötigte, musste zunächst im Lager gesucht und anschließend häufig bei mehreren Kollegen angerufen werden. An manchen Tagen standen zwei Teams gleichzeitig am Lager und warteten auf dasselbe Gerät.
Nach Schätzung der Geschäftsleitung gingen jeden Tag rund 13 interne Anfragen nach Werkzeugen ein – per Telefon, WhatsApp oder auf Zuruf. Jede einzelne dauerte nur wenige Minuten, in Summe kostete die Suche aber fast zehn Stunden pro Woche – und zwar genau dann, wenn die Teams eigentlich losfahren sollten.
Dazu kam: Defekte Geräte fielen oft erst auf der Baustelle auf, weil bei der Rückgabe niemand den Schaden gemeldet hatte. Dann folgte die nächste Fahrt ins Lager.
Wir haben mit der Einführung von ToolScan zunächst in unserem Hauptlager begonnen. An drei Vormittagen haben wir dort die ersten rund 650 Werkzeuge erfasst und mit NFC-Chips ausgestattet. Zu jedem Werkzeug wurden direkt ein Foto, Hersteller, Bezeichnung und Lagerplatz hinterlegt.
In der zweiten Woche haben wir uns dann Fahrzeug für Fahrzeug vorgenommen und die Bestände unserer Monteure erfasst. So war innerhalb weniger Tage praktisch unser kompletter Werkzeugbestand im System.
Für die Mitarbeiter haben wir ToolScan in einer kurzen Teambesprechung am Montagmorgen vorgestellt. Nach etwa 20 Minuten wusste jeder, wie Werkzeuge mit dem Smartphone ausgeliehen und zurückgegeben werden. Eine zusätzliche Schulung war bei uns nicht notwendig.
In den ersten zwei Wochen haben wir den Ablauf noch etwas begleitet und darauf geachtet, dass sich der neue Prozess sauber einspielt. Bereits in der dritten Woche war ToolScan für uns aber kein Einführungsprojekt mehr, sondern ein fester Bestandteil unseres Arbeitsalltags.
Besonders positiv war, dass sehr schnell Rückmeldungen aus dem Team kamen. Vorschläge wie feste Lagerplätze für Messgeräte oder eine Foto-Checkliste für Pressmaschinen konnten wir direkt in unsere Abläufe übernehmen und damit das System noch besser an unseren Betrieb anpassen.
Nach drei Wochen arbeiteten alle Teams mit ToolScan. Die alte Austrageliste konnten wir aus dem Lager entfernen – und die Werkzeugverwaltung läuft seitdem über einen klaren, festen Prozess.
| Vor ToolScan | 63 |
|---|---|
| Mit ToolScan | 0,7 |
| Vor ToolScan | 9,5 |
|---|---|
| Mit ToolScan | 0,3 |
„Früher haben wir täglich telefoniert und gefragt, wer welche Maschine hat. Heute schauen wir kurz in ToolScan und wissen sofort Bescheid. Gerade morgens spart uns das enorm viel Zeit.“— Jürgen Doser sen. & Jürgen Doser jun., Geschäftsleitung, Max Doser GmbH & Co. KG, Füssen
Starte mit dem Starterkit: 10 NFC-Aufkleber, bis zu 10 Werkzeuge, bis zu 3 Nutzer – einmalig 29 €, kein Abo.
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